Montag, 18. April 2016

Lesemonat März 2016

Im März habe ich nur drei Bücher geschafft aber zumindest ist es eine ganz gute Mischung gewesen.


Los ging es mit einem Buch aus der Festa Extrem Reihe:
Rock and Roll Zombies aus der Besserungsanstalt von Bryan Smith.
Abgedrehtes Zombie Buch mit einigen Musikalischen Anspielungen. Kein Überflieger, aber macht spaß zu lesen.
3 Sterne

Danach etwas "romantisches"... der Comic Heiße Herzen Liebesbuch von Ralf König & Detlev Meyer.
Die Comics von Ralf König sind doch immer wieder schön und bringen einen zum schmunzeln.
In diesem Band gibt es zwischen den Comicsequenzen auch immer wieder kleine Gedichte oder Texte über 2-3 Seiten. Diese, muss ich zugeben, haben mir nicht so sehr gefallen daher würde ich jemandem der noch kein Ralf König Comic gelesen hat nicht gerade diesen Band empfehlen. Da gibt es auf jeden Fall bessere! (auch wenn die Comics natürlich wieder toll waren... diesmal sogar in Farbe.) 3 Sterne

Und zum Monatsende noch den 7. und damit aktuellen Band der Krimireihe um den Polizisten Franz Eberhofer aus Niederkaltenkirchen. Leberkäsjunkie von Rita Falk.
Auf das Buch hatte ich mich schon sehr gefreut. Wer die Reihe noch nicht kennt, aber sagt hmm Krimis sind nichts für mich... schaut es euch dennoch einmal an, denn der Krimi ist hier gar nicht so wichtig. ;) Vielmehr freut man sich auf die Neuesten Geschichten aus Niederkaltenkirchen und die ganzen Charaktere wieder zu treffen. Sehr amüsant auch wenn ich diesen Band ein kleines bisschen schwächer fand als seine Vorgänger. 4 Sterne

Mittwoch, 6. April 2016

Kate Morton - Das Seehaus


Kate Morton - Das Seehaus
Hörbuch gelesen von Esther Schweins
Verlag: Random House Audio
Spielzeit 7 Std. 40 Min. gekürzte Lesung auf 6 CDS
Hörbuch 14,99 €

 
Schon das Cover dieses Romans / Hörbuchs vermittelt die Atmosphäre die in dieser Geschichte vorherrscht. Wir befinden uns in Cornwall auf dem Anwesen der Familie Edevane. Auf dem Mittsommernachtsfest 1933 verschwindet Theo, das kleinste Kind der Familie, spurlos. Bis heute wurde der Fall nicht aufgeklärt. 2003, 70 Jahre nach dem Verschwinden, stößt die Polizistin Sadie bei einem Besuch in Cornwall auf das Alte Haus am See und der damit verbundenen Geschichte. Sadie beginnt zu ermitteln...

Die Familiengeschichte der Edevanes wird in diesem Roman in drei zeitlichen Erzählsträngen aufgegliedert zwischen diesen hin und her gewechselt wird. Zum einen erleben wir die Geschichte von 1933 als Theo verschwindet und lernen die Familie zu dieser Zeit kennen mit den Eltern, Hausangestellten und Geschwistern von Theo. Hin und wieder wechselt die Geschichte sogar zurück bis ins Jahr 1911 und wir lernen die Familie eine Generation früher kennen. In der heutigen Zeit begleiten wir dann die Polizistin Sadie bei ihren Ermittlungsarbeiten.

Durch die Zeitsprünge ist der Roman sehr komplex. Der Leser muss teilweise aufmerksam dabei bleiben um die vielen Namen und Personen richtig einordnen zu können. Oft ist die Geschichte ausschweifend und man bekommt viele Details links und rechts am Wegesrand mit erzählt die aber zum einen zum besseren Verständnis beitragen und zum anderen auch die Atmosphäre unterstützen. Man fühlt sich immer gut in die jeweilige Zeit hineinversetzt und kann sich das Anwesen mit seinem Gärtner und dem Seehaus sehr gut vorstellen auch die Zeit von 1911 mit Ihren ganz eigenen Problemen wird durch die Details und Verknüpfungen in der Familie sehr gut dargestellt.

Ein Roman in dem man regelrecht in eine andere Welt / Zeit abtauchen kann.
Durch die Ermittlungsarbeit von Sadie in der heutigen Zeit bleibt auch der Mix zwischen Alt und Neu bestehen sowie der Mix zwischen einer Art Krimi und einer Familiengeschichte mit Ihren ganz persönlichen Geheimnissen.

Ich würde das Buch empfehlen wenn man Spaß an Familiengeschichten in Richtung Downton Abbey hat, gerne in andere Zeiten reist, alte Rätsel lösen möchte, einer Krimigeschichte nicht abgeneigt ist.
Etwas Aufmerksamkeit sollte man durch die Komplexität des Romans jedoch mitbringen.

4 von 5 Sternen.



Dienstag, 15. März 2016

Lesemonat Februar 2016

Im Februar habe ich insgesamt 5 durchweg ziemlich gruselige Bücher gelesen...


Gestartet habe ich mit Das Schwein von Edward Lee. Der erste Band der in der Festa extrem Reihe erschienen ist. Gewohnt Edward Lee typische abgedrehte Story um einen Filmstudenten der in die Fänge der Mafia gerät und gezwungen wird auf einem abgelegenen Hof recht spezielle Pornos zu drehen. Von mir 3,5 Sterne von 5

Danach gab es Zombie-Lesespaß mit Grippe von Wayne Simmons. Auf der Erde breitet sich ein Virus aus das grippeähnliche Symptome hervorruft und die Infizierten Personen nach kurzer Zeit umbringt...doch die betreffenden Menschen bleiben nicht tot...
Recht klassische Zombie Story. Hat spaß gemacht zu lesen, mit ein paar kleinen längen. 3 Sterne

Das nächste Buch ist, ja ich gebe es zu, hauptsächlich durch die Aufmachung bei mir gelandet. Horrorstör von Grady Hendrix. Das Buch sieht aus wie ein I*ea Katalog. Format, Cover und auch die Innengestaltung. Zur Story: Es geht seltsames vor im Möbelhaus Orsk. Über Nacht werden wie von Geisterhand Waren beschädigt, es finden sich Schmierereien an den Wänden doch die Überwachungskameras zeigen nichts. Dann beschließt der Marktleiter zwei Arbeiter in geheimer Mission über Nacht im Möbelhaus wache schieben zu lassen.
Ganz kurzweilige Gruselunterhaltung das sich schnell weglesen lässt. 4 Sterne

Todsicher oder die erstaunlichsten Fälle der Rechtsmedizin - Herausgeber Markus A. Rothschild ist ein Sachbuch in dem unterschiedliche Rechtsmediziner ihre, aus verschiedensten Gründen, nennenswertesten Fälle schildern. Wenn man sich für das Thema interessiert und Bücher a la Mark Benecke und Co mag ist man hiermit sicher gut beraten auch wenn es nicht ganz so stark fachlich ins Detail geht wie zum Teil bei Mark Benecke aber das liegt wohl auch daran das viele verschiedene Autoren jeweils nur ein Kapitel zur Verfügung haben. 4-5 Sterne

Und zum Monatsende ein Thriller der es auch auf die Bestsellerlisten geschafft hat. Totenfrau von Bernhard Aichner. Die Bestatterin Blum hatte keine schöne Kindheit, doch als sie Ihren Mann kennenlernt und mit Ihm zwei Kinder bekommt ist Ihr Leben perfekt bis Ihr Mann bei einem Unfall ums Leben kommt. Doch vielleicht war es doch gar kein Unfall. Blum fängt an zu ermitteln und die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Das herausstechendste an diesem Buch ist wohl die Sprache. Kurze Sätze, knapp auf den Punkt gebracht ohne viel Geschnörkel. Mich hat dieser Stil nicht sehr angesprochen. Die etwas abgehakt wirkende Sprache hat für mich den Lesefluss gestört. Ich konnte nie so richtig abtauchen. Die Geschichte selbst fand ich gut und spannend, teilweise böse...auch die Charaktere haben mir sehr gefallen. 3,5 Sterne

Montag, 22. Februar 2016

I-Aah der Esel

Für einen Eselfan habe ich diese Krimskrams-Tasche genäht und gestickt. Von der Größe kann man sie auch gut als Kulturbeutel benutzen.


 
 
Oben mit Reißverschluss zum Schließen und Innen komplett in Lila Pünktchen. Die Grün-Lila Kombi macht sich ganz gut wie ich finde.

Freitag, 19. Februar 2016

Lesemonat Januar

Ein bisschen spät möchte ich noch kurz meine gelesenen Bücher vom Januar zeigen.
4 Bücher sind es geworden.
Ins Jahr gestartet bin ich mit Drive-By Shots von Nagel. Eine Rezi dazu gibt es hier.

Weiter ging es mit Krank von Wrath James White und Jesus F. Gonzales. In diesem Horrorbuch geht es um die Bürgerrechtlerin Adelle die nach einem Schlaganfall an eine bösartige Krankenpflegerin gerät. Die Story war flüssig zu lesen, es gab ein paar blutige Szenen, allerdings war mir das ständig wiederkehrende Rassenhassthema zu viel. Es verging kaum eine Seite ohne dieses Thema. Keine Frage ich finde es gut wenn solch ein Buch auch einen tieferen Kern besitzt aber etwas dezenter hätte der Leser die Moral von der Geschichte wie es immer so schön heißt auch verstanden. ;) 3 Sterne

Die fünf Tore von Anthony Horowitz richtet sich ehr an jugendliche Leser. Es ist der erste Band einer Grusel-Fantasy-Thriller Reihe der sich aber auch ganz gut für sich alleine Lesen lässt. Der Junge Matt kommt zu einer Pflegemutter aufs Land und macht Bekanntschaft mit unheimlichen Geschehnissen...
Das Buch lässt sich sehr schnell weglesen. 3,5 - 4 Sterne. Jüngeres Publikum würde das Buch vielleicht auch noch besser bewerten.

Zum Monatsende eine etwas enttäuschende "Vampirstory". Der Pfahl von Richard Laymon. Mehr dazu gibt es hier. 2 Sterne

Donnerstag, 21. Januar 2016

Richard Laymon - Der Pfahl


Richard Laymon - Der Pfahl
608 Seiten
Heyne Verlag
Taschenbuchausgabe 9,95 €


Der Klappentext verspricht eine spannende Vampirstory. Larry und seine Freunde finden in einer Geisterstadt in einem verlassenen Hotel eine mumifizierte Leiche in der ein Holzpfahl steckt. Sie beschließen den Sarg mitzunehmen und den Pfahl herauszuziehen...

Klang für mich nach einer tollen Ausgangssituation und ich war gespannt was danach passiert. Leider ist dieser Klappentext weniger die Grundidee zu diesem Buch als das Buch selbst. ;)
Die ersten Seiten lesen sich super, ein Prolog der viel verspricht, dann die Freunde die in die Geisterstadt fahren und die Leiche unter einer Treppe entdecken... perfekt... doch dann werden leider nur noch 500 Seiten Buch gefüllt mit "Hin und Her" und Wiederholungen und herauszögern, ein paar Ideen werden angerissen , immer wieder geht es um Larry der als Schriftsteller ein Buch schreiben möchte und seine Ideen sortiert, dazwischen Kapitel über seine Tochter und Ihre Schwärmereien für Ihren Lehrer...
Auch die oft im Bezug auf Laymon genannten erotischen Elemente habe ich in dem Buch vermisst. Es gab zwar ein paar Anspielungen und hier und da ein paar Gedanken der Protagonisten aber das war es auch schon. Da habe ich mir viel mehr versprochen.
Mein erster Laymon hat leider keinen besonders guten Eindruck bei mir hinterlassen. 2 Sterne
Da ich aber schon gehört habe das seine Bücher recht unterschiedlich sein können werde ich bestimmt nochmal eines von Ihm lesen.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Nagel - Drive-By Shots

Nagel - Drive-By Shots
Ventil Verlag
189 Seiten
Hardcover 22 €


Lange habe ich auf eine neue Veröffentlichung von Nagel gewartet. Nach "Wo die wilden Maden graben" und "Was kostet die Welt" ist "Drive-By Shots" die dritte Buchveröffentlichung des ehemaligen Muff Potter Sängers.
Wie der Untertitel Stories & Fotos schon verrät besteht das Buch aus eben diesen Stories (vom Reisen, von Begegnungen, von Menschen....) & Fotos von diesen Reisen. Fotos die dann die jeweilige Story erzählen.
Vielleicht könnte man es als eine Art bebildertes Reisetagebuch beschreiben aber ich finde das hört sich zu einfach an. Diese Beschreibung wird dem Buch nicht gerecht. Das was dieses Buch ausmacht ist Nagels Art zu schreiben, seine Texte, Gedanken, Anspielungen, Vergleiche, Anekdoten...wie auch früher in den Songtexten.
Wenn man das Buch liest ist es ein bisschen wie mitreisen, als würde man selbst die ganzen Menschen treffen und einfach so los fahren um zu sehen wo man landet. 5 Sterne